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Magnus Walker

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Porsche AG
Magnus Walker
Er schätzt das Abgenutzte und das Alte. Er schätzt die Patina ebenso wie die Zeit, die das Finish brauchte, um dorthin zu gelangen. Seine Absicht ist es, seinen eigenen Stilkompass zu erfüllen, der eine Hommage an die Handwerkskunst darstellt. Aber vor allem ist er eins: Porsche-Fahrer.

Magnus Walker ist nicht nur Stil-Ikone, Modedesigner und Unternehmer, er ist vor allem weltberühmt dank seiner millionenschweren Sammlung an seltenen 911er Porsche. Der aus England stammende 55-jährige Walker nennt Amerika seit mehr als 30 Jahren sein Zuhause. Auch wenn man es auf den ersten Blick nicht erahnen mag, die Arme voller Tattoos, Zottelbart und Rastazöpfe, dieser Mann ist very british, mit sehr viel Stil und Klasse. Ein Typ mit Seltenheitswert. Ein „Urban Outlaw“, wie auch schon der Titel seiner Auto-Biografie sagt, ein Alias unter den man ihn im Oldtimer-Zirkel im Internet kennt.

In einer alten Fabrik in Los Angeles besitzt er eine erstaunliche Porsche-Sammlung, wahrscheinlich eine der erstaunlichsten auf der Welt. Wenn Walker in einem Mix aus britischem Akzent und Westküstenslang von seiner ersten Begegnung mit einem Porsche 911 erzählt, wird seine Stimme weich. Als er 1977 seinen Vater zur Earl´s Court Motor Show in London begleitet, ist es Liebe auf den ersten Blick. Die Glückliche? Ein 911er mit roten und blauen Streifen. Gleichermaßen war es auch sein Vater, der ihn mit dem Rennvirus infizierte, wenn beide James Hunt und andere britische Rennlegenden der Formel 1 am Fernseher anfeuerten. Jedoch lohnte sich Autofahren in seiner Heimatstadt Sheffield nicht und so machte er auch erst in Los Angeles mit 21 Jahren den Führerschein. Als einen „enorm persönlichen Erfolg“ bezeichnete Walker den Kauf seines ersten Porsche 911, mit 25 Jahren und für 7.5000 US-Dollar.

Sein Leitsatz „Wenn es sich gut anfühlt, mach es einfach.“ befeuerte sseine Sammelleidenschaft. Zu seinem ersten 911er gesellten sich im Laufe der Jahre immer mehr, bis heute sind es etwa 40. Die meisten trieb er als heruntergekommene, sogar schrottreife Exemplare auf, die er dann in der für ihn typischen Mischung aus Spieltrieb und Stilsicherheit in spektakuläre Einzelstücke verwandelte.

Inzwischen trifft man ihn seltener in seiner Garage oder seiner Firma an – nur alle paar Wochen meldet er sich bei seinen Mitarbeitern. Auch wenn er im Geschäft einen Gang zurückgeschalten hat, in seiner Freizeit heißt es Fahren, fahren, fahren – mit einem Porsche 911 GT3 auf den schmalen Straßen der Dominikanischen Repubik kreuz und quer. Trotzdem testet er das eine oder andere Mal die sagenhafte Beschleunigung des Wagens – und erlebte dabei kurze Momente reinen Glücks, wie er selbst einmal gesagt hat. Wohin geht es also als nächstes? Sein Ziel: die Panamericana.

Über Magnus Walker gibt es viele Geschichten. Eine davon ist die Titelstory der RETROWELT Ausgabe #9 https://issuu.com/retrowelt.mag

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